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Hotel am Steinbachtal unsere Geschichte

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Chronik

Chronik des Hotel am Steinbachtals

Wie alles began...

Unser heutiges Hotel am Steinbachtal wurde erstmals 1891 in den Akten des Königlichen Vermessungsamtes Viechtach erwähnt. Daraus kann man darauf schließen, dass das heutige Gebäude ungefähr 5 - 10 Jahre zuvor erbaut wurde. In den Unterlagen des Vermessungsamtes ist zu lesen, dass es sich bei den Gebäude um eine Fabrik gehandelt hatte. Eingetragen war sie unter dem Namen "Papenfabrik Windorfer & Co.".
Die Firma hoffte darauf, dass eine Eisenbahnstrecke gebaut werden würde. Leider blieb dies aus und der Betrieb konnte sich nicht halten und wurde zu einem metallverarbeitenden Betrieb umgebaut.

Ab dem Jahre 1945 diente das mittlerweile wieder ungenutzte Gebäude als Auffangstation mit Notunterkünften für Heimatvertriebene Deutsche.

  Nach dem mehrmahligen Besitzerwechsel erwarben um das Jahr 1960 Alfons sen. (selbstständiger Schlosser) und Anneliese Hartmannsgruber (Friseuse) das allgemein unter dem Namen bekannte "Große Haus" vom Sägewerksbesitzer Anton Staudinger, welcher zu dieser Zeit Eigentümer des Gebäudes war.
Herr Staudinger und Alfons Hartmannsgruber sen. gingen einem aus Wechsel bestehenden Vertrag ein. Bedingung des Geschäfts war, die darin festgelegte Summe in der Zeit von drei Jahren bezahlen zu können, oder das Objekt würde wieder an Herrn Staudinger zurück fallen.
Alfons und Anneliese Hartmannsgruber konnten den Vertrag erfüllen und das Gebäude samt den Grundstück ging in ihren Besitz über.

Das Haus befand sich zur Zeit der Übergabe in einen völlig heruntergekommenen und verwahrlosten Zustand. Im Gebäude befanden sich ein kleiner Tante - Emma - Laden, im Erdgeschoss ein Wirtshaus und in den oberen Geschossen befanden sich Wohneinheiten ohne Toilette und Bad. Den ca. 60 Mietern standen damals nur zwei Plumpsklos, eine Wasserstelle mit fließendem Wasser und ein Waschkessel zur Verfügung.

In der Nähe des heutigen Hotels stand ein weiteres Gebäude. Dies wurde mit Übernahme des Grundstücks im Jahre 1960 zu einer Hühnerfarm umgebaut. Es befand sich im maroden Zustand und wurde von Alfons Hartmannsgruber wieder zu einem bewohnbaren Objekt umgebaut.
In der Hühnerfarm waren 4000 Junghühner und 4000 Legehühner untergebracht.
Im Jahre 1964 löste der Pächter des Wirtshauses krankheitsbedingt seinen Vertrag auf. Durch den Bierliefervertrag mit der Brauerei Arco Moos der auf dem Wirtshaus lastete und erst mitte der 1990er Jahre aufgelöst werden konnte, wurden aus den gelernten Schlosser und der Friseuse nun Wirt und Wirtin.

Im Dezember des Jahres 1965 wurde daher nach dem großen Umbau, welcher wieder in kompletter Eigenregie statt fand das Tanzlokal Metropol eröffnet. Die neu entstandene Diskothek war die erste dieser Art in unserer Gegend. Es musste mit großen Schwierigkeiten in einer sehr katholischen Gegend wie unserer gekämpft werden. Hierzu zählten Sperrstunden, Tanzverbote, usw.
Dennoch erfreute sich unsere Diskothek großer Beliebtheit und wurde zu einem Treffpunkt für Jung und Alt.

Gegen Ende der 60er Jahre begann die Nachfrage nach Fremdenzimmer immer weiter zu steigen.
Nach den Auszug der letzten Flüchtlinge und einem Brand im November des Jahres 1969 der durch die Explosion eines Ölofens in der Diskothek ausgelöst wurde, brannte das Tanzlokal vollkommen aus.
Durch fehlen einer entsprechenden Verischerung stand man vor den Trümmern der eigenen Existenz!

Nach dem Wiederaufbau der Diskothek wurde das erste Stockwerk des Hauses mit 9 Gästezimmern, sowie einer Privatwohnung ausgestattet. Dies alles konnte erneut nur durch das handwerkliche Geschick von Alfons Hartmannsgruber sen. und der Unterstüzung der gesamten Familie geschaffen werden.

  Im Jahre 1967 wurde die Hühnerfarm aufgrund schlechter Eierpreise still gelegt. Man began sich daher immer mehr auf die Gastronomie zu konzentrieren.
Daraufhin wurde in der Zeit von 1976 - 1979 das Haus immer mehr zum Hotel umgebaut. Auch diese Mammutaufgabe geschah wieder wie die gesamten Umbauten zuvor in Eigenregie und mit Hilfe der gesamten Familie!
Da sich das Geschäft der Hoterlie nicht sehr gut mit dem Diskothekengeschäft vertragen hatte musste eine Entscheidung getroffen werden.
Man entschloss sich dazu das Tanzlokal aufzugeben um sich ganz der Hotelerie zu widmen.

Am 17.05.1979 feierte das nun fertiggestellte Hotel "Am Steinbachtal" seine Eröffnung.

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Meilensteine

Chronik des Hotel am Steinbachtals

Errungenschaften unserer Geschichte

1979: Fertigstellung des Umbaus
1981: Einbau des Personenaufzugs
1985/86: Anbau der Waldschmiedstube und 9 weiteren Gästezimmern
1991: Bau des Freibades und der Gartenanlage
1994: Inbetriebnahme der medizinischen Bäderabteilung
1997: Übernahme des Hotels vom Sohn Alfons Hartmannsgruber
1998: Abschluss des Baus von Sauna und Dampfbad
1999: Renovierung der kompletten Gästezimmer
2001: Bau einer Solaranlage zur Erwärmung des benötigten Wassers
2002: Erfüllung der feuertechnischen Auflagen
2003: Anbau eines Kosmetikstudios
2008: Neue Heizungsanlage und die Umstellung auf erneuerbare Energien
2009: Austausch sämtlicher Balkontüren und Fenster durch Schallschutzfenster/Türen
2012: Bau einer 30 KW Photovoltaikanlage, um umweltfreundlichen Strom zu produzieren
2015: Einbau eines Blockheizkraftwerks der Marke Dachs
2016: Renovierung des Restaurants

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Familie Hartmannsgruber

Familienwappen der Familie Hartmannsgruber

Der Name der hinter allem steht

Der Name Hartmannsgruber ist ein relativ seltener Name. Er wird nicht einmal von 200 Menschen getragen im Gegensatz zu Müller, dem häufigsten Familiennamen in Deutschland mit 320.000 Trägern.
Die Meisten "Hartmannsgruber" befindet sich im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und seinen Nachbarlandkreisen.

Der Nachname Hartmannsgruber ist ein Herkunftsname und geht auf eine Abstammung aus der Einöde Hartmannsgrub zurück.
Der Familienname Hartmannsgruber besteht aus dem Bestimmungswort "Hartmanns" und dem Grundwort "Gruber". Das Grundwort beruht auf dem mittehochdeutschen Wort groube. Es handelt sich um die Vorgängerform unseres neuhochdeutschen Wortes Grube.Di Häufung der -grub-Namen in Bayern spricht dafür, dass sich das Grundwort in dieser Region verselbstständigt hat und vielleicht allgemein in Namen für Orte in Tallagen erscheint.
Das Bestimmtungswort Harmtanns- enthält den germanischen Vornamen Hartman, der im Frühmittelalter in Schreibungen wie Hardman und Harthman bezeugt ist und sich schon damals großer Beliebtheit erfreute. Der Bestandteil Hartmans- der Ortsnamen Hartmannsgrub bezieht sich auf eine hochgestellte Persönlichkeit, wie den Ältesten, den Besitzer oder den Gründer des Ortes. Da der Personenname im besitzanzeigenden Fall des Genitivs steht (erkennbar am -s) bedeuten die Ortsnamen Hartmannsgrub wörtlich soviel wie "Grube/tiefgelegene Ortschaft des Hartman".

Unsere Familiengeschichte lässt sich bis in das Jahr 1586 zu einen Lorenz Hartmannsgruber der in Oberrottensdorf bei Obermühlbach, Perasdorf lebte zurück datieren. Eine direkte Verbindung zum Ort Hartmannsgrub bei Elisabetszell lässt sich leider nicht herstellen, da zu dieser Zeit noch keine schriftlichen Dokumente geführt wurden.

Unsere Vorfahren waren im landwirtschaftlichen Bereich als Bauern tätig. Dieser Tätigkeit gingen sie wohl schon vor der Zeit von 1586 nach und behielten dies bis Anfang des letzten Jahrhunderts bei. Ab dieser Zeit begannen die Nachkommen sich mehr im Dienstleistungs und Produzierenden Gewerbe zu platzieren.
Durch die zahlreichen Kinder in früheren Jahrhunderten, kamen viele Höfe in den Besitz der Hartmannsgruber und waren über sehr lange Zeit in deren Besitz.
Daraus entwickelten sich eigenständige Linien der Hartmannsgruber, die sich heute noch weit in das 17. Jahrhundert verfolgen lassen.

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Chronik - Hotel bayerischer Wald